1. Erfurter TechnologieDialog - Impulse, Ideen, Innovationen

30.10.2007

Der erste Vortragsabend bildete den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, für die sich das  Forschungs- und Industriezentrum Erfurt (FIZ), die Landeshauptstadt Erfurt, der Solarinput e.V. und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) als Organisatoren stark gemacht haben. Unter der Schirmherrschaft von Jürgen Reinholz, Minister für Wirtschaft, Technologie und Arbeit des Freistaates Thüringen will das Initiatorenquartett von nun an regelmäßig mit engagierten Multiplikatoren aus Thüringen über aktuelle naturwissenschaftliche und technologische Fragen unserer Zeit diskutieren. Dabei werden sich hochkarätige Redner jeweils mit einzelnen Aspekten der Veränderungen und den Chancen beschäftigen, die neue Technologien mit sich bringen.

 




Pionier der Solarforschung
Prof. Joachim Luther
Gastredner beim 1. Erfurter TechnologieDialog am 30.10.2007

„Ohne den Einsatz von Solarstrom hat unsere Energieversorgung keine Zukunft. Ich halte es für realistisch, dass wir 2025 zehn Prozent unseres weltweiten Strombedarfs durch Solarkraftwerke abdecken können.“ Diese Vision stellte der erfolgreiche Wissenschaftlicher Prof. Joachim Luther in seinem Gastvortrag zum 1. Erfurter TechnologieDialog vor. Unter der Überschrift „Neue Energien – Chancen für Deutschland“ sprach der ehemalige Leiter des renommierten Fraunhofer Instituts Solare Energiesysteme (ISE) Freiburg und derzeitiges Mitglied der Expertenkommission für Forschung und Innovation der Bundesregierung über den Zukunftsmarkt erneuerbare Energien.

leer

 

Vor den rund 100 Unternehmern, Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten aus Thüringen legte Professor Luther dar, welche enormen Kostenminderungen in der Photovoltaik noch zu erwarten sind. Er machte plausibel, dass die anwendungsorientierte Grundlagenforschung gestärkt werden müsse, wenn die derzeitigen rasanten Wachstumsraten der Solarbranche gehalten werden sollen. „Die Schere zwischen dem, was unsere Produkte derzeit leisten und dem physikalisch möglichen Wirkungsgrad, ist immer noch zu groß.“

(Link zum Vortrag)